Wir mussten keine Lebensmittel dafür besorgen, nichts bezahlen, einfach nur dazu lernen.
Donnerstag, 11. Dezember 2008
Weihnachtsbacken
Donnerstag, 4. Dezember 2008
Zum letzten Mal "Tanz & Drama"
Das Seminar wird mir fehlen.
Donnerstag, 20. November 2008
Stomp
Heute stand im Seminar "Tanz und Drama" alles im Zeichen von STOMP. Anfänglich wurde erstmal bissl abgetrommelt, dann wurden die Besen, Besenstiele, Plastiktonnen, Eimerchen, Plastiktüten herausgeholt und es konnte losgehen. 3 an die Besenstiele mit denen wie wild hantiert wurde, 4 an die Besen zum "schrubben" einer ran an die Plastiktüten, um das Raschelgeräusch bissl einzubringen. 2 an die Tonnen und an die Eimerchen und ab ging die Post. Das Taktgefühl beizubehalten fand ich bissl schwierig so freute ich mich, als wir zum afrikanischen Tanz übergingen:) Da wird ja auch alles geschüttelt was man hat und gestampft und gesprungen in Verbindung mit wilden Armbewegungen. Die Gefahr sich hierbei halb in Trance zu tanzen besteht durchaus;) In der Pause konnten Ines, Lisa, Jenny und meine Wenigkeit nicht genug von der Trommelei bekommen und kreierten unser eigenes "Stück", siehe Video und man beachte Ines am Besen;) Schön war es heute, hat mir richtig gut gefallen. Und so vergingen wiedermal ca. 3 Stunden musizieren, singen und tanzen. Jedenfalls 3 Stunden voller neuer Versuche des sich Ausprobierens ;)Montag, 17. November 2008
Schulsystem Österreich
Heute ging es in einer Vorlesung um das österreichische Schulsystem. Frau Rabensteiner aus Klagenfurt hielt den Vortrag und es war interessant zu erfahren, dass das Bildungssystem ähnlich – Entschuldigung – veraltet ist wie das Deutschlands. Der Unterschied ist, dass es insofern verwirrend ist, weil es 3 Arten der Sekundarstufe I gibt, die und jetzt kommt’s, haargenau den selben Lehrplan als Vorlage haben. Also es gibt die Allgemeine Höhere Schule ab der 5.Klasse und die Hauptschule, die den gleichen Lehrplan aufweisen. Seit einem Jahr gibt es die NMS (Neue Mittelschule) in der die Kinder von der 1. bis zur 8. Klasse zusammen sind. Wurde als Kompromiss der letzten Bundesregierung eingeführt, auch hier ist der Lehrplan der Gleiche. Die NMS wird aber sehr gut angenommen. Wahrscheinlich, weil die starke Auslese der 10jährigen Kinder somit ausbleibt. In Österreich ist das Schulsystem einheitlich, also in allen 9 Bundesländern gleich. Find ich schon mal gut, dass hier nicht auch noch Bildung Ländersache ist wie bei uns in Deutschland. Integration steht in der Hauptschule und in Sonderschulen zur Debatte, aber nicht in Gymnasien. Die Frühförderung ist großes Thema, da es einen hohen Migrantenanteil gibt. Es gibt in Österreich keinen NC. Kritik gibt es viel, da auch hier das Problem der Selektion besteht, das Bildungsystem einige verwirrende Elemente enthält und die Förderung einen höheren Stellenwert haben müsste als die Forderung. Naja das Problem kennen wir ja.
Ach ja, Deutschland, Österreich, China und Irland sind die einzigen Länder, in denen die Kinder mit 10 Jahren getrennt und dahin geschickt werden, wo Lehrer und Eltern sie sehen wollen.
Mittwoch, 12. November 2008
Tyske Skole in Haderslev
Donnerstag, 6. November 2008
Modul 4
Das Modul leitet einer unserer Mentoren namens Søren. Ein sehr kompetenter Soziologe, der uns mit Rat und Tat zur Seite steht, wenn es um unsere Projektarbeit geht. Dazu vielleicht ein anderes Mal mehr.
Wenn wir nicht über diese Aufgabe reden, dann hält Søren sein Soziologieseminar. Hier geht es zur Zeit um den Wandel der dänischen Gesellschaft. Anbei fallen Sätze, die immer wieder darauf zurück führen, dass Freiheit nicht immer einfach zu sein scheint. Er sagte, fragen Soziologen, die jungen Dänen heute was das Beste daran ist, jung zu sein, dann sagen diese: „Das wählen zu können, was ich will“. Fragt man die jungen Leute, was das Schwierigste daran ist, jung zu sein, dann sagen diese: „Das wählen zu können, was ich will!“
„Be your own master!” (Zitat Torbjørn) sage ich da nur. Nicht immer einfach.
Nebenbei kam noch raus, dass sich auch die Dänen in Partnerschaften Freiheiten raus nehmen, die nicht unbedingt zu empfehlen sind. So sind zur Zeit ca. 25% der Dänen (1,2 Mio.) im Internet für neue Liebesbekanntschaften unterwegs, davon sind alleine 700.000 in festen Partnerschaften. Find ich schon bissl viel muss ich sagen.... na ja mag jeder darüber denken, was er will. Die Thematik ist gut ausgewählt, abwechslungsreich und interessant gestaltet, auch wenn das eine oder andere Tafelbild zum Schluss etwas konfus wirkt ;-) Weiter so Søren!
Dienstag, 4. November 2008
Zeichnen & Kunst
Donnerstag, 30. Oktober 2008
Modul 3 Tanz & Drama
Was auch jede Woche stattfindet ist Tanz und Drama. Hier geht es um Folklore-/ Standard- und Spieltänze. Die Arbeit mit dem Körper, seinem Ausdruck und der gezielten Bewegung, wobei die Koordination ziemlich gefordert ist, ist hier ebenso zentrales Thema wie Schauspiel, Theater und Kommunikation. Dieser Kurs findet jeden Donnerstag in Aabenraa im University College Süd statt. Die Kursleiter sind (wie soll es anders sein) äußerst nett und geben sich sehr viel Mühe, uns die Thematik näher zu bringen. Der Kurs ist abwechslungsreich und macht richtig viel Spaß. Der Stundenplan gibt also nicht nur Theorie her, was wirklich sehr angenehm und eine gute Abwechslung ist.
Trainingsplanung
Modul 5
Modul 2
Bei Torbjørn, der auch einer unserer Mentoren für unser Projekt ist, haben wir da Modul 2, indem es um die Einführung in das dänische Schulsystem geht. Es werden Unterschiede zum deutschen Schulsystem besprochen, das Verhältnis Lehrer/Schüler betrachtet, welches hier recht entspannt ist. Das Konzept des Lehrers hier lautet: „Fordere jeden Schüler in seiner Individualität und Verschiedenheit innerhalb der Gruppe heraus.“ Das Thema Wettbewerb. Einerseits ist dieser nicht gerade förderlich, weil es immer jemanden gibt, der verliert. Somit fürchtet sich der Lehrer ein bisschen davor. Andererseits wird dieser aber geschätzt, weil eine Motivation beim Schüler erzeugt wird.
Wettbewerb zwischen den Schulen an sich in Bezug auf Fächer und Abschlüsse, wird von der Regierung gewünscht, da so Eltern eine richtige Entscheidung treffen können, wo sie ihr Kind hin schicken. Weiterhin geht es auch um die Professionalität des Lehrers. Was macht einen Lehrer aus? Welche Herausforderungen stellen sich ihm und inwieweit ist Autorität angebracht. Da manches autoritäres Verhalten eines Lehrers sehr kritisch betrachtet werden kann, hat Torbjørn einen sehr interessanten Satz gesagt und den Begriff Autorität in ein anderes Licht rückt: „In Denmark we have authority which is based on trust not in power.“ Ich denke in manchen deutschen Schulen könnte man über diesen Satz mal nachdenken. Der Lehrplan ist nicht wie in Deutschland sehr gebunden, sondern eher frei. Natürlich gibt es Richtlinien, aber der Lehrer wählt, was und wie er unterrichtet. Das bedeutet für diesen aber auch mehr Arbeit. Ständige Selbstreflexion, Evaluation und Weiterentwicklung sind sehr wichtig, um erfolgreich zu sein. Ein professioneller Lehrer zu sein, gestaltet sich aber auch schwierig, weil das System nicht nur aus pädagogischer Sicht geführt wird, sondern viel mehr aus Sicht des Geldes, was die Qualität der Pädagogik beeinflussen kann. Man sieht auch hier ergeben sich Problematiken.Veranstaltungen
Veranstaltungen
Kunterbunt gestaltet sich unser Veranstaltungsplan. Jede Woche gibt es neue Überraschungen, da manche Seminare nur einmalig von uns besucht werden, so hat man überall mal einen Einblick. Unter diesem Label möchte ich euch Seminare vorstellen, die wir fast jede Woche besuchen und einen zentralen Punkt in unserem Studium darstellen.