Donnerstag, 16. Oktober 2008

Kopenhagen

Montag 13. Oktober
Über den großen Belt ging es Richtung Kopenhagen. Jørn begleitete uns natürlich wieder um uns so viel wie möglich zu zeigen. In Sealand angekommen machten wir kurz vor Kopenhagen 3 Stops.
Punkt 1 war die Frederiksenborg in Hiller
ød. Ein wunderschöner gepflegter riesiger Park umgibt die Burg. Danach ging es zur Fredensborg, in der Prinz Frederik mit seiner Mary lebt. Sehr schön war dann auch die Kronborg in Hellsingør. Von hier aus hat man eine wunderbare Sicht nach Schweden, die uns aus Wettergründen leider verwehrt blieb. War aber trotzdem beeindruckend schön.
Danach ging entlang der Küste nach Kopenhagen. Wahnsinnshäuser und der herrliche Blick zum Meer begleiteten uns auf der Fahrt. Ich war nur noch war begeistert.
In Kopenhagen angekommen, schauten wir noch kurz zur kleinen Meerjungfrau erbaut von Erik Eriksen. Die Geschichte war übrigens von Hans Christian Andersen - nur zur Erinnerung.
Dann ab zum Einchecken in dieses riesige Hostel, kurz locker gemacht und sehr hungrig in die Stadt zum RizRaz, wo wir uns erstmal für 89 DKK über das Abendbuffet gestürtzt haben. Glücklich und satt klang der Abend aus uns ich schlief wie ein Stein.

Sonntag, 12. Oktober 2008

Abschließend zum Praktikum...

... ist zu sagen, dass ich um eine gute Erfahrung reicher bin. Ich bekam einen Einblick in die einzigste deutsche Nachschule Dänemarks ihrer Art. Die Lehrer hatten uns sehr gut aufgenommen, waren hilfsbereit und hatten immer ein offenes Ohr. Für Letzteres bin ich besonders dankbar, denn die Arbeit mit den mir zugeteilten Schülern in der Kreativwoche war nicht einfach. Das Gefühl nie Lehrer werden zu wollen, bestätigte sich als völlig richtig. Respekt vor allen, die diesen Beruf ausüben. Die kleine Studie an der Schule hat Spaß gemacht und wurde interessiert aufgenommen. Den Kontakt zu der Schule bzw. zu den Lehrern will ich gern aufrecht erhalten. Waren schöne 3 Wochen!

Kreativwoche - Der Markttag

Freitag war es dann endlich soweit. Die Aktion „Verkaufen fürs Rote Kreuz“ konnte los gehen. Die letzten Vorbereitungen wurden noch getroffen, das Haus wurde dekoriert, die Verkaufsstände aufgebaut, die Werkstätten aufgeräumt und 18:00 wurden die Eltern empfangen. Es wurde ein Gedicht von Rainer Maria Rilke vorgetragen, zusammen ein Herbstlied geträllert, Ansprachen gehalten und dann ging es los. Die Türen zum Markt wurden geöffnet. Eltern kauften was das Zeug hielt, wurden selbst aktiv im Jonglieren lernen, Bilder malen, Nähen und vielem mehr. Und sie konnten sich gut stärken, denn dank den fleißigen Schüler aus der Küche gab es reichlich gutes Essen. Für 3€ (20DKK) konnten sich die Familien fotografieren lassen, was auch gut genutzt wurde.

Halb neun war dann Ende im Gelände und alles musste wieder abgebaut, aufgeräumt, geputzt werden. Alle halfen mit, so war das innerhalb einer Stunde erledigt. Und so fuhren die Eltern mit ihren Schülern heim in die Ferien und es wurde immer ruhiger in der Schule. Feierabend! Hallejulia!!